PRAGER FRÜHLING

Tagebuchnotizen von der Konzertreise im Mai 2002 – von Leon Reimer, 10 Jahre, Sopran

 

Dienstag, 21. Mai
Nach dem Geburtstagsständchen für Dr. Ahuis ging es los nach Hradec Kralové. Vor der Grenze ging unser Bus kaputt. Um 3 Uhr morgens kamen wir mit einem Ersatzbus endlich an und freuten uns nur noch aufs Bett.

Mittwoch, 22. Mai
Nach zwei Stunden Probe fuhren wir zum Zoo und später zum Albertinum zu unserem ersten Konzert. Unsere Gastfamilie sprach kein Deutsch, war aber sehr nett und erlaubte uns, unsere Eltern anzurufen.

Donnerstag, 23. Mai
Uns weckte ein lautes „Brrr“ – Aufstehen. Heute fuhren wir nach Prag in das Hotel Wilhelm III. Dort fand eine Probe, eine Generalprobe und das zweite Konzert statt.

Freitag, 24. Mai
Um 6.30 Uhr weckte Christian mich. Er sagte: „In 20 Minuten fängt die Probe an!“ „Bist du sicher?“ „Ja!“ Ich guckte auf den Plan: „Stimmt ja gar nicht. Die Probe fängt erst um 9 Uhr an!“ – Nun konnten wir noch etwas dösen. Später fuhren wir zur Prager Burg und machten eine Führung und gaben unser drittes Konzert in der Kirche vom Heiligen Watzlaff.

Sonnabend, 25. Mai
Probe und Besuch im Dvorák-Museum und im Straßenbahnmuseum. Wir fuhren mit einer alten Straßenbahn durch die Prager Altstadt und gingen über die Karlsbrücke, wo es vor Menschen nur so wimmelte. Im Hotel gab es noch eine „Soldaten“-Probe (Solistenprobe für den „Tapferen Soldaten“), dann Essen und Bettruhe.

Sonntag, 26. Mai
Leider fiel auf der Rückfahrt der Besuch von Theresienstadt aus Zeitgründen aus. Am Abend waren wir wieder bei unseren Eltern.

„Unsere Gastfamilie sprach kein Deutsch, war aber sehr nett und erlaubte uns, unsere Eltern anzurufen.“

By | 2017-02-22T00:16:28+00:00 10. Mai 2002|Categories: Archiv, Berichte, Reisen|Tags: , , , |0 Comments