Kulturbotschafter der Hansestadt

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Kulturbotschafter der Hansestadt

Immer wieder hat sich der Hamburger Knabenchor auf den Weg hinaus in die Welt gemacht, um die Chorarbeit und sein Repertoire international zu präsentieren und so waren und sind alle Knaben – jeder einzelne von ihnen –  kleine Kulturbotschafter Hamburgs!

Alle Reisen, seien es die nach Übersee oder auf dem europäischen Kontinent, sind für die Jungs ein großes Erlebnis.
Sie lernen andere Länder und damit fremde Kulturen kennen, knüpfen Kontakte zu Menschen in aller Welt, erleben ihre eigene Musik in ungewohnter Umgebung vor einem fremden Publikum, geben Autogramme, werden umjubelt und gefeiert und entwickeln sich so zu weltoffenen und selbstsicheren jungen Männern.

Immer wieder ist die Planung einer solchen Reise spannend und aufregend, aber auch ein Kraftakt, an dem viele Personen  beteiligt sind. Zunächst muss natürlich das Reiserepertoire erarbeitet werden – meist eine Mischung aus geistlicher und weltlicher Musik, manchmal auch mit neuen fremdsprachigen Liedern des Gastgeberlandes, was als Neueinstudierung jedes Mal eine ganz besondere Herausforderung bedeutet. Dies erfordert viele Proben und Sonderproben in den Wochen vor Reiseantritt, in die immens viel Zeit und Arbeit investiert wird. Hier sind alle Sänger, Stimmbildner und vor allem die Chorleiterin gefragt – und die Bereitschaft zu dieser Mehrarbeit ist selbstverständlich, hat man doch ein großes Ziel vor Augen!

Zeitgleich kümmern sich fleißige Helfer aus dem Chorvorstand, dem Chormanagement und -büro sowie der Elternschaft um die organisatorische Vorbereitung der Reise. Um die Reisekosten, die hauptsächlich von den Eltern getragen werden, gering zu halten, werden günstige Unterkünfte, Flug- und Bahnverbindungen und vor allem Sponsoringmöglichkeiten eruiert. Ein reges und sehr aktives Netzwerk entsteht: alle Kontakte zu potentiellen Auftrittsorten, anderen Chören, Kirchengemeinden, Konzertveranstaltern, Busunternehmen, Agenturen, deutschen Vertretungen oder Botschaften des Reiselandes, internationalen Wirtschaftsunternehmen und Kulturverbänden werden mobilisiert. Parallel gilt es, ein Sightseeing-Programm zu erarbeiten, da die Knaben nicht nur deutsches Lied- und Kulturgut in die Welt tragen, sondern auch selber Eindrücke mit nach Hause nehmen sollen. Nur dann wird aus einer Knabenchorreise ein wirklicher Kulturaustausch!

Der Hamburger Knabenchor kommt, wie viele andere Vereine und Organisationen, ohne diese vielen Kontakte und finanziellen Unterstützungen nicht aus; und bislang ist es uns Dank der vielen Hilfen und Ideen aller immer wieder gelungen, attraktive, interessante und kulturell wertvolle Reisen durchzuführen. Wir wünschen uns sehr, dass dies so bleibt und wir weiterhin auf so viele „Supporters“, Kulturinteressierte,  Freunde und Förderer des Hamburger Knabenchores bauen können und uns auch in Zukunft viele Wege in die Welt geebnet werden….

Babette Radtke

By | 2013-07-05T13:50:02+00:00 25. März 2013|Categories: 2013, Berichte|Tags: , , , , |0 Comments