„Denn seine Güte währet ewiglich“

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„Denn seine Güte währet ewiglich“

Im Gemeindebrief der Hauptkirche St. Nikolai vom November 2017 wurde folgender Text von Caroline Clermont veröffentlicht:

„Denn seine Güte währet ewiglich“, tönt es aus allen Richtungen, aus dem Altarraum, vom
Orgelpodest und der Empore, „seine Güte währet ewiglich“, die ganze Kirche ist erfüllt von diesem
letzten Vers der Schützschen Motette „Danket dem Herren“. Gesungen von über 300 Sängerinnen
und Sängern zwischen 8 und 80 Jahren bildet die Motette den fulminanten Schlusspunkt eines
gewagten und vollends gelungenen musikalischen Abenteuers an Nikolai: ein Psalmfest mit allen
Chören und Ensembles von Sankt Nikolai zu feiern als Auftakt der Nacht der Kirchen am
16.September 2017.
Natürlich mit dabei die Knaben und Männer des Knabenchores Sankt Nikolai. Gleich der Einstieg in
das Konzert war eine besondere Herausforderung. Verteilt im gesamten Kirchenraum, gemischt mit
der Singgruppe des Anti-Aging- Kurses, der Kantorei St.Nikolai, der Seniorenkantorei St.Nikolai und
dem Männervocalensembles Vocallegro sowie dem Flötenorchester des Kolleg musste Takt und Lage
gehalten werden in der Schützschen Motette „Herr auf die traue ich“. „In der Generalprobe ging das
noch gründlich daneben“, erinnert sich Vincent, „aber beim Konzert hat es dann wunderbar geklappt.“
Doch nach dem Konzert ist vor dem Konzert: Längst haben die Knaben und Männern mit den Proben
für die Weihnachtsaufführungen begonnen, der Kartenvorverkauf ist im vollen Gang. Das
Weihnachtsprogramm beginnt mit der musikalischen Untermalung des ersten Advents- Gottesdienstes
am 3. Dezember. Zwei Wochenenden später dann, am Samstag, den 16. und Sonntag, den
17.Dezember jeweils um 18 Uhr präsentiert der Chor wieder seine Advents- und Weihnachtslieder bei
Kerzenschein. In diesem Jahr erstmals mit Lesungen des bekannten Hamburger Mäzen Ian Karan am
Samstag und dem besonders für seine plattdeutschen Darbietungen geschätzten Hamburger Unikat
Gert Spiekermann am Sonntag. Nicht nur beim Publikum sind diese Konzerte sehr beliebt, auch die
Knaben haben hier oftmals viel Spaß. „Bei manchen Geschichten musste ich schon richtig doll
lachen“, erinnert sich Arthur. „ Da musste ich dann aufpassen, dass ich beim nächsten Lied nicht noch
einen Lachflash kriege.“
Fröhlich-festlich geht es weiter am Donnerstag, den 21. Dezember mit dem Auftritt im Großen Saal
der Laeiszhalle mit den Hamburger Symphonikern..Auf dem Programm steht das
Weihnachtsoratorium I-III und VI.. Dieses Konzert ist erneut eine Benefizveranstaltung in Kooperation
mit dem UKE zugunsten des Neuen Kinderkrankenhauses. Den Kreis des Weihnachtsprogramms
beschließt die Christvesper zum Heiligen Abend in Sankt Nikolai um 16:30 Uhr. „Wenn ich dann nach
der Vesper meine rote Fliege ablege,“ erzählt Emil, „weiß ich: jetzt ist Weihnachten da“.
Montag, 18 Uhr, Probenende für den Sopran. Einige Mütter warten vor Nikolai, um ihre kleinen Sänger
abzuholen. „Na, welche Weihnachtslieder habt ihr denn heute geprobt“, fragt eine der Mütter ihren aus
dem Herrensaal stürmenden Knaben“. „Gar keine, heute war der Paulus dran“, kommt die
überraschende Antwort. Überraschend nur für die Mutter: „Mit der Neueinstudierung großer Werke
kann ich gar nicht früh genug beginnen“, erläutert Kirchenmusikdirektorin und Chorleiterin Rosemarie
Pritzkat. Am 2.März 2018 werden die Knaben und Männer dieses wunderbare Werk von Felix
Mendelssohn in Nikolai zur Aufführung bringen. Bereits am 22. Februar gibt es dazu eine öffentliche 
Knaben- und Männerchorprobe mit einer musikalischen Einführung von Frau Pritzkat und einer
theologischen Einführung von Prof. Dr. Christine Berger. Diese öffentlichen Proben sind eine
wunderbare Gelegenheit, die Arbeit des Chores kennenzulernen und mit Sängern und Leitung ins
Gespräch zu kommen. Interessierte Knaben und ihre Eltern sind dazu ebenso herzlich eingeladen wie
alle, die sich auf das große Konzert am 2. März vorbereiten möchten!

By | 2018-02-28T17:13:15+00:00 28. Februar 2018|Categories: 2017, Berichte, Presse|0 Comments