DER CHOR

VITA
Der Hamburger Knabenchor öffnet Kindern und Jugendlichen den Weg in eine musikalische Welt, in der Begeisterung auf höchste künstlerische Ansprüche trifft. 1960 als Knabenchor des Norddeutschen Rundfunks gegründet, prägte er über fünf Jahrzehnte das musikalische Leben als Residenzchor der Hamburger Hauptkirche St. Nikolai. Heute präsentiert sich der Chor unter der künstlerischen Leitung von Luiz de Godoy als eigenständiges Exzellenzensemble von internationaler Ausstrahlung. Regelmäßig ist er auf den bedeutenden Bühnen der Hansestadt zu Gast und folgt Einladungen zu angesehenen Festivals im In- und Ausland.
Vom klassischen Kernrepertoire der europäischen Chormusik bis hin zu internationalen Auftragswerken pflegt der Chor stilistische Vielfalt, sowohl a cappella als auch in chorsymphonischen Werken aller Epochen. Er ist regelmäßiger Partner der Hamburgischen Staatsoper, des Hamburg Balletts und des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. An der Hauptkirche St. Michaelis verantwortet er die musikalische Gestaltung von Andachten und Evensongs zu den hohen Feiertagen des Jahres, zu Ostersonntag und am ersten Weihnachtstag. Als Repräsentant der Hansestadt Hamburg trat der Chor im Deutschen Bundestag, beim Besuch des englischen Königspaares in Hamburg sowie auf seinen Konzerttourneen in den deutschen Repräsentanzen von São Paulo bis Tokio auf.
Weitere Kooperationspartner in jüngerer Vergangenheit waren das NDR Elbphilharmonie Orchester, das Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks, das Freiburger Barockorchester, das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, das Schleswig-Holstein Musikfestival, das Balthasar-Neumann-Ensemble und der Chor der päpstlichen Musikkapelle “Sixtina”.
Knaben-Solisten des Chores werden regelmäßig auf anspruchsvolle Partien vorbereitet. Sie übernahmen bereits die Partien der Drei Knaben in Mozarts Die Zauberflöte in Opernhäusern von Hamburg bis Lissabon und sangen mehrfach in der Elbphilharmonie unter Kent Nagano, sowie Alain Altinoglu und Zubin Mehta.
Internationale Konzertreisen führten den Chor nach Afrika, Asien, Europa, Nord- und Südamerika. Einst für die Einspielungen sämtlicher Bach-Kantaten vom NDR gegründet, ist der Chor u.a. bei Deutsche Grammophon in der Ersteinspielung von Das Floß der Medusa unter dem Komponisten Hans Werner Henze zu hören.
AUFTRITTE
Der Knabenchor singt a cappella Konzerte wie auch große chorsymphonische Werke und Oratorien. Regelmäßig ist er mit Motetten in Gottesdiensten der Hauptkirchen zu hören sowie mit eigenen Konzerten oder als Gast an den großen Spielstätten Hamburgs wie der Laeiszhalle, der Elbphilharmonie, Kampnagel und der Hamburgischen Staatsoper. Auch Einladungen zu nationalen und internationalen Festivals nimmt der Chor gern an, so zum TONALi Festival, zum Schleswig Holstein Musik Festival, zum Festival Sesc de Música de Câmara (Brasilien) wie zum XXIV. Festival Internationale di Arte e Musica Sacra (Rom).
Dabei arbeitet der Knabenchor mit namhaften Orchestern zusammen wie dem NRD Elbphilharmonie Orchester, dem Philharmonischen Staatsorchester, dem Ensemble Resonanz, dem Hamburger Barockorchester, dem Ensemble Scirocco und dem asambura Ensemble..
Knabensolisten sangen beim Debüt von Zubin Metha in der Elbphilharmonie in Wozzeck, übernahmen die Partie des Hirtenknaben in Tannhäuser und Tosca (Hamburgische Staatsoper, laufende Spielzeit), der Pagen in der Barockoper Il Sant´ Alessio (Elbphiharmonie), die Solopartien in Bachs Magnificat (Laeiszhalle) sowie in 2024/25 die der Drei Knaben in Mozarts Zauberflöte (Hamburgische Staatsoper) .
Als musikalischer Botschafter der Hansestadt wirkt der Chor auf seinen Reisen und bei feierlichen Anlässen wie der Zentralen Gedenkstunde zum Volkstrauertag 2022 im Deutschen Bundestag, beim Besuch von König Charles III am Mahnmal St. Nikolai 2023 und beim Volkstrauertag 2024 in St. Michaelis.
Gebucht wird der Chor zudem für festliche Veranstaltungen von Stiftungen und Unternehmen.


REISEN
Der Hamburger Knabenchor war in seiner über 60-jährigen Geschichte stets sehr darum bemüht, international als musikalischer Botschafter zu wirken und damit einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten. Auf zahlreichen Konzertreisen durften die jungen Sänger immer wieder den hohen Wert kultureller Vielfalt und Toleranz erleben und in internationalen Jugendbegegnungen ihren Horizont weiten. Unmittelbar wird in diesen Begegnungen für die jungen Sänger spürbar, wie leicht über die universelle Sprache der Musik eine Verständigung über alle kulturellen Grenzen hinweg möglich ist.
Der Chor bereiste auf Einladung bereits zahlreiche Länder Europas und Übersee wie Südkorea, China, den USA, Argentinien, Japan und Brasilien. Im Einklang mit der UN-Agenda 2030 gleichen wir die durch unsere Reisen entstehenden CO₂-Emissionen aus.










