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DER CHOR

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VITA

Seit über sechzig Jahren entdecken beim Hamburger Knabenchor Generationen von Jungs ihre Liebe zur Musik. Mit größter Selbstverständlichkeit reifen sie begleitet von Meisterwerken der Musikgeschichte heran und nehmen viele einzigartige Erfahrungen mit für ihr Leben.

Der Hamburger Knabenchor ist ein eigenständiges Ensembles und als gemeinnütziger Verein organisiert. 1960 als „Knabenchor des Norddeutschen Rundfunks“  gegründet, singen heute über hundert Knaben- und junge Männerstimmen zwischen fünf und 30 Jahren. In verschiedenen Chorstufen werden sie umfassend auf das anspruchsvolle Repertoire des Chores und eine rege Konzerttätigkeit vorbereitet.  

Seit 1967 hat der Chor seine Haupt-Residenz an der Hauptkirche St. Nikolai, die den Verein wesentlich durch die Bereitstellung der Räume unterstützt. 
Zum Repertoire des Chores gehören eine umfangreiche a cappella Literatur wie auch große chorsymphonische Werke. 
In den Gottesdiensten der Hamburger Hauptkirche St. Nikolai ist der Chor regelmäßig mit Motetten zu hören. Dadurch wird die intensive und regelmäßige Feinarbeit einer regen Konzerttätigkeit gepflegt, die ebenso Internatschöre auszeichnet. Der Hamburger Knabenchor ist häufiger Gast professioneller Ensembles, Konzert- und Opernhäuser. Konzerttourneen gehören ebenfalls zur festen Tradition des Hamburger Knabenchores. Der Chor war bereits vielfach in mehreren Ländern Europas, in Asien (Japan 2019) , den USA sowie Südamerika, hier zuletzt in Brasilien in 2022.

Künstlerischer Leiter des Hamburger Knabenchores ist Luiz de Godoy. Der gebürtige Brasilianer mit einer umfassenden Expertise als Pianist, Dirigent und Chorleiter war bis 2016 Kapellmeister bei den Wiener Sängerknaben. Zur Spielzeit 2019/20 holte ihn die Staatsoper in die Hansestadt und betraute ihn mit der Leitung ihres Kinder- und Jugendchores. 2021 konnte ihn auch der Hamburger Knabenchor in Personalunion als neuen künstlerischen Leiter in der Nachfolge von Rosemarie Pritzkat gewinnen. 

AUFTRITTE

Der Knabenchor singt a cappella Konzerte ebenso wie große chorsymphonische Werke. Häufig ist er in den Gottesdiensten in der Hauptkirche St. Nikolai zu hören. Regelmäßig konzertiert er an den großen Spielstätten Hamburgs wie im Großen Saal der Laeiszhalle mit einem Weihnachtskonzert und im Rahmen externer Engagements an der Staatsoper und der Elbphilharmonie. Einladungen zu internationalen Festivals nimmt der Chor gern an, zuletzt im Juni 2022 zum Festival Sesc de Música de Câmara nach São Paulo. Dabei arbeitet der Knabenchor mit namhaften Orchestern zusammen wie dem NRD Elbphilharmonie Orchester, dem Philharmonischen Staatsorchester, dem Ensemble Resonanz, der Hamburger Camerata und dem Hamburger Barockorchester. Knabengruppen werden zudem für Konzert- und Opernauftritte gebucht, so in der laufenden Spielzeit 2023/24 an der Hamburgischen Staatsoper für die Knabenchorpartie in Gustav Mahlers 3. Sinfonie, für den Cantus firmus beim SHMF 2022 und 2023 in der Wiederaufnahme der Matthäuspassion durch das Hamburg Ballett sowie mit dem Freiburger Barockorchester in der Elbphiharmonie. Einzelne Knaben übernahmen die Partie des Hirtenknabe in Tannhäuser und Tosca (Hamburgische Staatsoper, laufende Spielzeit) und die der Pagen in der Barockoper Il Sant´ Alessio mit dem Monteverdi Chor in der Elbphiharmonie .
Als musikalischer Botschafter der Hansestadt wirkt der Chor regelmäßig auf seinen Reisen und  feierlichen Anlässen wie zuletzt in der  Zentralen Gedenkstunde zum Volkstrauertag am 13. November 2022 im Deutschen Bundestag, beim Besuch von König Charles III im März 2023.

Gebucht wird der Chor zudem für festliche Veranstaltungen von Stiftungen und  Unternehmen.

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REISEN

Der Hamburger Knabenchor war in seiner über 60jährigen Geschichte stets sehr darum bemüht, international als musikalischer Botschafter zu wirken und damit einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten. Auf zahlreichen Konzertreisen durften die jungen Sänger immer wieder den hohen Wert kultureller Vielfalt und Toleranz erleben und in internationalen Jugendbegegnungen ihren Horizont weiten. Unmittelbar wird in diesen Begegnungen für die jungen Sänger spürbar, wie leicht über die universelle Sprache der Musik eine Verständigung über alle kulturellen Grenzen hinweg möglich ist.

Der Chor bereiste zahlreiche Länder Europas und Übersee wie Südkorea, China, den USA, Argentinien und Japan. Nach einer langen Coronapause war der Chor erstmals wieder im Juni 2022 auf ein internationales Festival nach São Paulo, Brasilien, eingeladen. 

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